Entdecken Sie, wie Quantum Machine Learning (QML) Superposition und Verschränkung nutzt, um das Modelltraining zu beschleunigen und komplexe Optimierungsprobleme zu lösen.
Quantum Machine Learning (QML) ist ein aufstrebendes interdisziplinäres Feld, das Quantencomputing und maschinelles Lernen (ML) miteinander verbindet. Es konzentriert sich auf die Entwicklung von Algorithmen, die auf Quantencomputern (oder hybriden Quanten-Klassik-Systemen) laufen, um Probleme zu lösen, die für klassische Computer rechenintensiv oder unlösbar sind. Während traditionelle ML-Modelle, wie z. B. Faltungsneuronale Netze (CNNs), Daten mit binären Bits (0en und 1en) verarbeiten, nutzt QML quantenmechanische Prinzipien – insbesondere Superposition und Verschränkung –, um Informationen auf grundlegend andere Weise zu verarbeiten. Diese Fähigkeit ermöglicht es QML, potenziell die Trainingszeiten zu beschleunigen und die Genauigkeit von Modellen zu verbessern, die mit komplexen, hochdimensionalen Daten umgehen.
Um zu verstehen, wie QML funktioniert, ist es hilfreich, sich die Unterschiede zwischen klassischen Bits und Quantenbits oder Qubits anzusehen.
Während fehlertolerante Quantencomputer in voller Größe noch in der Entwicklung sind, erweisen sich hybride Ansätze bereits in speziellen Bereichen als vielversprechend.
Es ist wichtig, QML von Standard-Workflows im Bereich des maschinellen Lernens zu unterscheiden.
Derzeit ist die praktischste Umsetzung von QML der Variational Quantum Eigensolver (VQE) oder ähnliche hybride Algorithmen. In diesen Konfigurationen übernimmt ein klassischer Computer Standardaufgaben wie die Datenvorverarbeitung und die Merkmalsextraktion, während bestimmte schwer zu berechnende Kernel an einen Quantenprozessor ausgelagert werden.
Für Entwickler ist heute die Beherrschung klassischer Arbeitsabläufe die Voraussetzung für die zukünftige QML-Integration. Tools wie die Ultralytics ermöglichen eine effiziente Verwaltung von Datensätzen und das Training auf klassischer Hardware, wodurch die Benchmarks festgelegt werden, die zukünftige QML-Systeme übertreffen müssen.
Der folgende Python zeigt eine klassische Standard-Trainingsschleife unter Verwendung von ultralyticsIn einer
künftigen Hybrid-Pipeline könnte der Optimierungsschritt (der derzeit von Algorithmen wie SGD Adam übernommen wird) theoretisch
durch einen Quanten-Coprozessor verbessert werden.
from ultralytics import YOLO
# Load the YOLO26n model (standard classical weights)
model = YOLO("yolo26n.pt")
# Train on a dataset using classical GPU acceleration
# Future QML might optimize the 'optimizer' argument specifically
results = model.train(data="coco8.yaml", epochs=5, imgsz=640)
print("Classical training completed successfully.")
Mit der Weiterentwicklung der Hardware von Unternehmen wie IBM Quantum und Google AI erwarten wir eine stärkere Integration von QML in MLOps-Pipelines. Diese Entwicklung wird wahrscheinlich dem Weg der GPUs folgen, wobei Quantenprozessoren zu zugänglichen Beschleunigern für bestimmte Unterprogramme innerhalb größerer Künstliche-Intelligenz-Systeme (KI) werden. Bis dahin bleibt die Optimierung klassischer Modelle wie YOLO26 die effektivste Strategie für den Einsatz in der Praxis.