Entdecken Sie die Grundlagen neuronaler Netze. Erfahren Sie, wie sie KI antreiben, sich vom Deep Learning unterscheiden und modernste Modelle wie Ultralytics vorantreiben.
Ein neuronales Netzwerk (NN) ist ein Rechenmodell, das den Kern der künstlichen Intelligenz (KI) bildet und dazu dient, Muster zu erkennen, sensorische Daten zu interpretieren und Informationen zu clustern. Inspiriert von der biologischen Struktur des menschlichen Gehirns bestehen diese Netzwerke aus miteinander verbundenen Knotenpunkten oder „Neuronen“, die in Schichten organisiert sind. Während ein biologisches Gehirn chemische Signale zur Kommunikation über Synapsen verwendet, nutzt ein digitales neuronales Netzwerk mathematische Operationen zur Übertragung von Informationen. Diese Systeme sind die grundlegende Technologie hinter dem modernen maschinellen Lernen (ML) und ermöglichen es Computern, komplexe Probleme wie die Erkennung von Gesichtern, die Übersetzung von Sprachen und das Fahren autonomer Fahrzeuge zu lösen, ohne dass sie für jede einzelne Regel explizit programmiert werden müssen.
Obwohl die Begriffe oft synonym verwendet werden, ist es wichtig, zwischen einem einfachen neuronalen Netzwerk und Deep Learning (DL) zu unterscheiden. Der Hauptunterschied liegt in der Tiefe und Komplexität. Ein standardmäßiges oder „flaches” neuronales Netzwerk kann nur eine oder zwei versteckte Schichten zwischen Eingabe und Ausgabe haben. Im Gegensatz dazu umfasst Deep Learning „tiefe” neuronale Netze mit Dutzenden oder sogar Hunderten von Schichten. Diese Tiefe ermöglicht eine automatische Merkmalsextraktion, wodurch das Modell hierarchische Muster verstehen kann – einfache Kanten werden zu Formen und Formen zu erkennbaren Objekten. Für einen tieferen technischen Einblick erklärt MIT News Deep Learning und seine Entwicklung aus einfachen Netzen.
Der Prozess des „Lernens” in einem neuronalen Netzwerk umfasst die Anpassung der internen Parameter, um Fehler zu minimieren. Daten werden über eine Eingabeschicht eingegeben, durchlaufen eine oder mehrere versteckte Schichten, in denen Berechnungen stattfinden, und werden über eine Ausgabeschicht als Vorhersage ausgegeben.
Neuronale Netze sind die Motoren hinter vielen Technologien, die die moderne Ära prägen.
Moderne Softwarebibliotheken ermöglichen den Einsatz neuronaler Netze, ohne dass die mathematischen Operationen von Grund auf neu geschrieben werden müssen.
Tools wie das Ultralytics ermöglichen
es Benutzern, diese Netzwerke einfach mit benutzerdefinierten Datensätzen zu trainieren. Der folgende Python zeigt, wie ein
vortrainiertes neuronales Netzwerk (insbesondere das hochmoderne YOLO26-Modell) geladen und eine Inferenz für ein Bild mit dem
ultralytics Paket.
from ultralytics import YOLO
# Load a pretrained YOLO26 neural network model
model = YOLO("yolo26n.pt")
# Run inference on an image to detect objects
# The model processes the image through its layers to predict bounding boxes
results = model("https://ultralytics.com/images/bus.jpg")
# Display the results
results[0].show()
Neuronale Netze sind zwar leistungsstark, bringen jedoch auch spezifische Herausforderungen mit sich. Sie erfordern in der Regel große Mengen an gekennzeichneten Daten für das überwachte Lernen. Ohne ausreichende Datenvielfalt neigt ein Netzwerk zu Überanpassung, wobei es sich die Trainingsbeispiele einprägt, anstatt zu lernen, zu verallgemeinern. Darüber hinaus werden tiefe neuronale Netze oft als „Black Boxes” bezeichnet, da es schwierig sein kann, genau zu interpretieren, wie sie zu einer bestimmten Entscheidung gelangt sind, was zu Forschungen im Bereich der erklärbaren KI (XAI) geführt hat. Organisationen wie die IEEE Standards Association arbeiten aktiv an Standards, um sicherzustellen, dass diese leistungsstarken Netze ethisch und sicher eingesetzt werden.