Erfahren Sie, wie die Objekt-Re-Identifizierung (Re-ID) Identitäten über verschiedene Kameraansichten hinweg abgleicht. Entdecken Sie, wie Sie Ultralytics und BoT-SORT für eine robuste visuelle Verfolgung einsetzen können.
Die Objekt-Reidentifizierung (Re-ID) ist eine spezielle Aufgabe im Bereich Computer Vision (CV), die darauf abzielt, ein bestimmtes Objekt oder eine bestimmte Person über verschiedene, sich nicht überlappende Kameraansichten oder über längere Zeiträume hinweg abzugleichen. Während sich die Standard-Objekterkennung Objekterkennung auf die Erkennung der Klasse eines Objekts konzentriert – also darauf, festzustellen, ob ein Bild eine „Person” oder ein „Auto” enthält –, geht die Re-ID einen Schritt weiter, indem sie anhand des Aussehens bestimmt, um welche bestimmte Person oder welches bestimmte Auto es sich handelt. Diese Fähigkeit ist unerlässlich, um eine zusammenhängende Bewegungserzählung in großflächigen Umgebungen zu erstellen, in denen eine einzelne Kamera nicht den gesamten Bereich abdecken kann, und um so die Punkte zwischen isolierten visuellen Beobachtungen effektiv miteinander zu verbinden.
Die zentrale Herausforderung von Re-ID besteht darin, die Konsistenz der Identität trotz unterschiedlicher Beleuchtung, Kamerawinkel, Posen und Hintergrundunordnung aufrechtzuerhalten. Um dies zu erreichen, verwendet das System in der Regel eine mehrstufige Pipeline mit tiefen neuronalen Netzwerken.
Es ist wichtig, Re-ID von der Objektverfolgung zu unterscheiden, da sie komplementäre, aber unterschiedliche Rollen in einer Bildverarbeitungskette spielen.
Die Möglichkeit, die Identität über unzusammenhängende Ansichten hinweg aufrechtzuerhalten, ermöglicht anspruchsvolle Analysen in verschiedenen Branchen.
Moderne Vision-KI-Workflows kombinieren häufig leistungsstarke Detektoren mit Trackern, die Re-ID-Konzepte nutzen. Das YOLO26-Modell lässt sich nahtlos in Tracker wie BoT-SORT integrieren, das Erscheinungsmerkmale nutzt, um track aufrechtzuerhalten. Für Benutzer, die ihre Datensätze und Trainingspipelines effizient verwalten möchten, bietet Ultralytics eine einheitliche Schnittstelle für die Annotation und Bereitstellung.
Das folgende Beispiel zeigt, wie die Objektverfolgung mit demPython durchgeführt wird, das die Identitätspersistenz automatisch verwaltet:
from ultralytics import YOLO
# Load the latest YOLO26 model
model = YOLO("yolo26n.pt")
# Track objects in a video file
# The 'persist=True' argument is vital for maintaining IDs across frames
# BoT-SORT is a tracker that can utilize appearance features for Re-ID
results = model.track(
source="https://www.ultralytics.com/blog/ultralytics-yolov8-for-speed-estimation-in-computer-vision-projects",
tracker="botsort.yaml",
persist=True,
)
# Print the unique ID assigned to the first detected object in the first frame
if results[0].boxes.id is not None:
print(f"Tracked Object ID: {results[0].boxes.id[0].item()}")
Für eine robuste Leistung erfordert das Training dieser Modelle hochwertige Trainingsdaten. Techniken wie der Triplet-Verlust werden häufig beim Training spezifischer Re-ID-Submodule eingesetzt, um die Unterscheidungskraft der Einbettungen zu verfeinern. Das Verständnis der Nuancen von Präzision und Recall ist ebenfalls entscheidend, wenn es darum geht, zu bewerten, wie gut ein Re-ID-System falsche Übereinstimmungen vermeidet.