LangChain
Erfahren Sie, wie LangChain die Entwicklung von LLM-Anwendungen vereinfacht. Entdecken Sie, wie Sie KI-Modelle mit Echtzeitdaten verbinden und Ultralytics für Bildverarbeitungsaufgaben integrieren können.
LangChain ist ein Open-Source-Framework, das die Entwicklung von Anwendungen vereinfacht, die auf
großen Sprachmodellen (LLMs) basieren. LLMs
wie GPT-4 sind zwar an sich leistungsstark, arbeiten jedoch oft isoliert
und verfügen nicht über Echtzeitdaten oder spezifische Geschäftskontexte. LangChain fungiert als Brücke und ermöglicht es
Entwicklern, verschiedene Komponenten – wie Eingabeaufforderungen, Modelle und externe Datenquellen – miteinander zu verknüpfen, um
ausgefeilte, kontextbezogene Anwendungen zu erstellen. Durch die Verwaltung der Komplexität dieser Interaktionen ermöglicht LangChain
künstlichen Intelligenzsystemen (KI-Systemen),
Probleme zu analysieren und auf der Grundlage dynamischer Eingaben Maßnahmen zu ergreifen.
Kernkomponenten von LangChain
Das Framework basiert auf mehreren modularen Konzepten, die zusammenwirken, um
Workflows der natürlichen Sprachverarbeitung (Natural Language Processing, NLP)
zu verbessern.
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Ketten: Als grundlegender Baustein ist eine Kette eine Abfolge von Aufrufen an ein LLM oder andere
Dienstprogramme. Eine einfache Kette könnte beispielsweise die Eingabe eines Benutzers entgegennehmen, sie mithilfe einer
Prompt-Engineering-Vorlage formatieren und an ein
Modell weiterleiten, um eine Antwort zu generieren. Komplexere Ketten können mehrere Aufrufe sequenzieren, wobei die Ausgabe eines Schritts zur
Eingabe für den nächsten wird.
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Agenten: Im Gegensatz zu Ketten, die einer fest programmierten Abfolge folgen, verwendet ein
KI-Agent ein LLM als Entscheidungsmaschine, um zu bestimmen,
welche Maßnahmen in welcher Reihenfolge zu ergreifen sind. Agenten können APIs abfragen, das Internet durchsuchen oder auf Datenbanken zugreifen, um
Fragen zu beantworten, die aktuelles Wissen erfordern.
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Abruf: Um die Antworten des Modells auf Fakten zu stützen, ermöglicht LangChain die
abrufgestützte Generierung (Retrieval-Augmented Generation, RAG). Dabei werden relevante Dokumente aus einer
Vektordatenbank auf der Grundlage von Benutzeranfragen abgerufen und
in das Kontextfenster des Modells eingespeist.
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Speicher: Standard-LLMs sind zustandslos, d. h. sie vergessen frühere Interaktionen. LangChain bietet
Speicherkomponenten, die es Chatbots ermöglichen, den Kontext über eine Unterhaltung hinweg beizubehalten und so die Kontinuität eines menschlichen
Dialogs nachzuahmen.
Anwendungsfälle in der Praxis
LangChain ist maßgeblich daran beteiligt, generative KI aus experimentellen Notebooks in Produktionsumgebungen verschiedener Branchen zu bringen
.
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Chat with Your Data (RAG): Eine der häufigsten Anwendungen ist die Unternehmenssuche. Unternehmen nutzen
LangChain, um interne Dokumentationen, PDFs oder technische Handbücher in einen durchsuchbaren Index aufzunehmen. Wenn ein Mitarbeiter
eine Frage stellt, ruft das System den entsprechenden Absatz ab und speist ihn in das LLM ein, wodurch sichergestellt wird, dass die Antwort
korrekt ist und auf Unternehmensdaten basiert und nicht aus der Luft gegriffen ist. Dies verbessert die
Wissensvermittlung innerhalb von
Organisationen erheblich.
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Multimodale Analyse: LangChain kann Workflows orchestrieren, die Text mit anderen Modalitäten kombinieren,
wie beispielsweise Computer Vision (CV). Ein
Sicherheitssystem könnte beispielsweise die Objekterkennung nutzen, um
unbefugtes Personal zu identifizieren, und dann einen LangChain-Agenten auslösen, der einen Vorfallsbericht erstellt und per E-Mail an einen
Vorgesetzten sendet.
Integration mit Computer Vision
Die Synergie zwischen strukturierten visuellen Daten und sprachlichem Denken ist ein vielversprechender Entwicklungsbereich. Entwickler können
leistungsstarke Modelle wie Ultralytics nutzen, um
detaillierte Informationen aus Bildern zu extrahieren – wie Objektanzahl, -klassen oder -standorte – und diese strukturierten Daten
zur weiteren Analyse oder Beschreibung in natürlicher Sprache an einen LangChain-Workflow weiterleiten.
Das Folgende Python Snippet zeigt, wie man erkannte Klassennamen
mit einem Ultralytics extrahiert und einen textbasierten Kontext erstellt, der in eine nachgelagerte Sprachkette eingespeist werden kann.
from ultralytics import YOLO
# Load the YOLO26 model to generate structured data for a chain
model = YOLO("yolo26n.pt")
# Run inference on an image URL
results = model("https://ultralytics.com/images/bus.jpg")
# Extract detection class names to feed into a LangChain prompt
detections = [model.names[int(c)] for c in results[0].boxes.cls]
# Format the output as a context string for an LLM
chain_input = f"The image contains the following objects: {', '.join(detections)}."
print(chain_input)
Wichtige Begriffe unterscheiden
Es ist wichtig, LangChain von den Technologien zu unterscheiden, die es orchestriert:
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LangChain vs. LLMs: Das
LLM (z. B. GPT-4 von OpenAI oder Claude Anthropic) ist das „Gehirn“, das Texte verarbeitet und generiert.
LangChain ist das „Gerüst“ oder die Infrastruktur, die dieses Gehirn mit
Datenvorverarbeitungs-Pipelines, APIs und Benutzeroberflächen
verbindet.
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LangChain vs. Prompt Engineering:
Prompt Engineering konzentriert sich auf die Erstellung der optimalen Texteingabe, um das beste Ergebnis aus einem Modell zu erzielen. LangChain
automatisiert die Verwaltung dieser Eingabeaufforderungen und ermöglicht dynamische
Eingabeaufforderungsvorlagen, die
programmgesteuert mit Daten gefüllt werden, bevor sie an das Modell gesendet werden.
Entwickler, die robuste KI-Systeme aufbauen möchten, finden in der
offiziellen LangChain-Dokumentation detaillierte
technische Informationen, während die Ultralytics die notwendigen
Tools bietet, um modernste Bildverarbeitungsfunktionen in diese intelligenten Workflows zu integrieren. Darüber hinaus können Benutzer
die Ultralytics nutzen, um die Datensätze und Trainings-Pipelines zu verwalten
, die in diese fortschrittlichen multimodalen Systeme einfließen.